Namensgebung Simbabwes
Simbabwe gehört zur Gruppe der Binnenstaaten, da es über keinen eigenen Zugang zum Meer verfügt. Der wichtigste Hafen, der für Exporte und Importe genutzt wird, ist Beira in Mosambik. Simbabwe liegt im südlichen Afrika. Geografisch wird es im Süden vom Limpopo und im Norden vom Sambesi begrenzt. Die Nachbarländer sind Südafrika im Süden, Mosambik im Osten, Sambia im Norden, Namibia im Nordwesten und Botsuana im Westen. Das Land ist ein wenig größer als die Bundesrepublik, beherbergt jedoch nur rund 13 Millionen Einwohner. Hauptstadt und zugleich größte Stadt ist Harare mit etwa 1,6 Millionen Einwohnern. Dort kann man in großen Hotels sogar seinen Interwetten Bonus online einlösen.
Der Name Simbabwe leitet sich von der historischen Ruinenstätte Groß-Simbabwe ab, die im Süden des Landes liegt. In der Sprache der einheimischen Shona bedeutet Simbabwe “Haus aus Stein”. Die Ruinen werden Groß-Simbabwe genannt, weil im gesamten Bereich sowie in den Nachbarländern noch mehr kleinere Ruinen liegen, die ebenfalls Simbabwe genannt werden. Erstmals erfuhren die Portugiesen im benachbarten Mosambik im 16. Jahrhundert von der Existenz von Groß-Simbabwe. Europäer besuchten erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Ruinen. Sie stammen aus dem 11. bis 14. Jahrhundert, als in der Region mächtige einheimische Königreiche herrschten. Früher sah man Schwarzafrikaner als primitiv und kulturlos an. So schrieb man die Ruinen lange König Salomo zu. Erst neuere Forschungen brachten die Wahrheit ans Licht.
Zunächst hieß das Land Rhodesien, nach dem ehemaligen britischen Staatsmann und Politiker Cecil Rhodes, der im südlichen Afrika sehr aktiv war. Nachdem der jahrelange Bürgerkrieg 1979 mit dem Sieg der Befreiungsbewegungen unter Führung von Mugabe und Nkomo endete, wurde der Name des Landes offiziell in Simbabwe geändert, um den Stolz der Afrikaner auf ihre große nationale Vergangenheit zum Ausdruck zu bringen. Heute stehen die Ruinen von Groß-Simbabwe auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.